DIW

DIW Berlin

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) ist das größte Wirtschaftsforschungsinstitut in Deutschland.  Unsere beiden Kernaufgaben sind anwendungsorientierte Wirtschaftsforschung und wirtschaftspolitische Beratung. Als unabhängige Institution sind wir ausschließlich gemeinnützigen Zwecken verpflichtet.

1925 wurde das DIW Berlin als Institut für Konjunkturforschung gegründet. Seinen Sitz hat es seit seiner Gründung in Berlin. Als Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft wird das DIW Berlin überwiegend aus öffentlichen Mitteln finanziert.

Mitarbeiter

Im Rahmen des PiraT Projekts forscht das DIW zu den ökonomischen Aspekten von Piraterie und maritimen Terrorismus. Am Projekt sind Frau Dr. Hella Engerer und Max Gössler als wissenschaftliche Mitarbeiterinnen beteiligt. Im Verlauf des Projekts werden diese durch eine studentische Mitarbeiterin unterstützt.

Arbeitsziele

Ziel des Vorhabens Ökonomische Aspekte von Piraterie und maritimen Terrorismus ist es, die (gesamt)wirtschaftlichen Folgen durch die Bedrohung der Seehandelssicherheit sowie die Handlungsreaktionen und -optionen der einzelnen wirtschaftlichen Akteure aufzuzeigen. Aus den gesamtwirtschaftlichen und den einzelwirtschaftlichen Betrachtungen soll der wirtschafts- und sicherheitspolitische Handlungsbedarf abgeleitet werden.

Wissenschaftliche Arbeitsziele des Teilvorhabens sind:

  • die Dokumentation und Systematisierung der bisherigen Forschungsaktivitäten zu wirtschaftlichen Aspekten von Piraterie und maritimen Terrorismus.
  • Darstellung der gesamtwirtschaftlichen Aspekte und bisherigen Schätzungen der Folgen von Piraterie und maritimen Terrorismus.
  • Betrachtung der einzelwirtschaftlichen Folgen und einzelwirtschaftlichen Entscheidungskalküle der betroffenen wirtschaftlichen Akteure. Hierbei geht es um Reaktionen der Akteure auf Piraterie und maritimen Terrorismus und die von ihnen gewählten Handlungs-, Ausweich- und Kooperationsstrategien im Kontext einer effektiveren Handlungskoordinierung (Security Governance). Abschließend werden wirtschaftspolitische Empfehlungen abgeleitet.