PiraT-Workshop

„Maritime Gewalt als Herausforderung für vernetzte Sicherheit

 

 

Am 28.-29. März 2011 veranstalteten das Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik (IFSH), die Bucerius Law School (BLS) und die Technische Universität Hamburg Harburg (TUHH) den Workshop „Maritime Gewalt als Herausforderung für vernetzte Sicherheit“ im Rahmen des gemeinsamen PiraT-Projekts.

Gastgeber war die Bucerius Law School; moderiert wurde die Veranstaltung von Dr. Hans-Georg Ehrhart, Leiter des Zentrums für Europäische Friedens- und Sicherheitsstudien am IFSH. Unter den Teilnehmern befanden sich neben Mitarbeitern der Projektpartner des Verbunds eine große Anzahl Teilnehmer aus der Praxis, darunter vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), der deutschen Sektion der Internationalen Handelskammer (ICC), der JWA-Marine GmbH, der Gewerkschaft der Polizei (GdP), der Wasserschutzpolizei, der Bundespolizei, dem Deutschen Bundeswehrverband und dem Verband Deutscher Kapitäne und Schiffsoffiziere (VDKS).

In fünf Panels wurden die Ergebnisse des ersten Arbeitspaketes des Projekts vorgestellt und diksutiert: die objektive Bedrohungslage maritimer Gewalt und die damit verbundenen konzeptionellen und praktischen Herausforderungen. Am ersten Tag fanden statt: (1) „Sicherheitspolitisches Regieren zur Bekämpfung von Piraterie und maritimen Terrorismus“ mit Dr. Hans-Georg Ehrhart, Dr. Hella Engerer (DIW) und Oberst a.D. Roland Kaestner (ISZA), (2) vom IFSH konzipiert „Maritimer Terrorismus“ mit Dr. Patricia Schneider (IFSH), Kriminalhauptkommissar Georg Hüngsberg (BKA) und Sascha Pistrom (IMO) und (3) „Piraterie“ ebenfalls vom IFSH mit Kerstin Petretto (IFSH) und Dr. Jan-Thies Heitmann (VDR). Am zweiten Tag folgten die Panels (4) „Technische Aspekte“ von der TUHH mit Prof. Dr. Thorsten Blecker (TUHH) und Oliver Schneider (Result Group) und (5) „Rechtliche Aspekte“ von der BLS mit den Panellisten Dr. Christian Schaller (SWP), Anna Petrig (Max-Planck-Institut), Prof. Dr. Andreas von Arnauld (Helmut Schmidt Universität), Prof Dr. Doris König (BLS) und Dr. Ewald Brandt (Hamburger Staatsanwaltschaft).